Beitrag vom 04.02.2026

Wie moderne Kampagnen Fachkräfte gewinnen


Moderne Recruiting-Kampagnen brauchen mehr als Reichweite. Der Artikel zeigt, wie klare Positionierung, Psychologie und digitale Strategien Fachkräfte gezielt ansprechen und Bewerbungen steigern.

Weniger Reichweite. Mehr Wirkung.
Wie moderne Kampagnen Fachkräfte gewinnen

Warum sich dank twop wieder die Richtigen bewerben.

Gastbeitrag der twop media GmbH

Die Herausforderung ist bekannt: Das Unternehmen hat einen soliden Ruf, genießt ein gutes Betriebsklima, bietet faire Konditionen – doch trotzdem bleiben Bewerbungen aus. Was einst mit einem Zettel im Schaufenster begann, verlangt heute durchdachte Strategien, digitale Sichtbarkeit und eine klare Positionierung. Und selbst diese Faktoren allein reichen im Jahr 2025 längst nicht mehr aus. Die Frage ist also: Warum bewerben sich trotz aller Bemühungen keine passenden Kandidat*innen? Und wie gelingt es, im Recruiting nicht nur wahrgenommen, sondern auch gewählt zu werden? Zwei Gründerinnen aus Kassel liefern Antworten – und zwar dort, wo viele andere nur Ausreden anbieten.

Von Sichtbarkeit zu Substanz: Warum Reichweite allein nicht reicht

„Viele Unternehmen denken, sie hätten ein Bewerberproblem“, sagt Isabell Pitsch, Mitgründerin der Recruiting-Agentur twop. „Aber in Wirklichkeit haben sie ein Positionierungsproblem.“ Ihre Geschäftspartnerin Isabel Pérez bringt es ebenso treffend auf den Punkt: „Wer heute Talente gewinnen will, steht nicht nur im Wettbewerb mit anderen Unternehmen – sondern mit TikTok, Netflix und WhatsApp-Nachrichten. Aufmerksamkeit ist begrenzt. Und sie gehört den Arbeitgebern, die sie sich verdienen.“

Was beide damit meinen: Klassische Mittel wie Stellenanzeigen, Karriereseiten oder Imagevideos entfalten nur dann Wirkung, wenn sie sich vom reinen Marketingjargon befreien und zu echten Einladungen werden. Nicht Hochglanz, sondern Authentizität überzeugt.

Der Anfang: Zwei Laptops und eine Frage

Die Geschichte von twop beginnt unspektakulär – aber mit einem klaren Ziel. Im Science Park Kassel, dem regionalen Innovationszentrum, mieteten sich Isabell Pitsch und Isabel Pérez ihr erstes Büro, um einer entscheidenden Frage auf den Grund zu gehen: Wie lässt sich Recruiting messbar besser machen? Ihre Antwort: mit einem System, das psychologische Prinzipien, digitale Prozesse und regionale Besonderheiten vereint. Heute, nur wenige Jahre später, ist daraus ein Team mit festen Büroräumen im Martini Quartier geworden. Auf rund 165 Quadratmetern werden hier Recruiting-Kampagnen entwickelt, getestet und ausgerollt – für Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.

Im Jahr 2024 besetzte twop über 750 Stellen. Die Kunden?

Pflegebetriebe, IT-Dienstleister, Bauunternehmen, Handwerksfirmen – vorwiegend aus Nordhessen, aber auch bundesweit. Was nicht mehr funktioniert – und trotzdem gemacht wird Die Liste der gut gemeinten, aber ineffektiven Maßnahmen im Personalmarketing ist lang. Hochglanzvideos, die zwar schön aussehen, aber nicht dort ausgespielt werden, wo Bewerber*innen sind. Stellenanzeigen, die sich sprachlich kaum voneinander unterscheiden. Social-Media-Beiträge, die im Algorithmus versanden, weil sie den Menschen nichts Relevantes sagen.

„Viele Unternehmen investieren in Sichtbarkeit – aber vergessen die Conversion“, erklärt Isabel Pérez. „Und genau das ist unser Job: aus Interesse echte Bewerbungen machen.“

Die twop-Methode: Psychologisch. Lokal. Wirksam.

Die Methodik hinter twop folgt einem zentralen Gedanken: Menschen bewerben sich nicht, weil irgendwo eine Stelle frei ist – sondern weil sie sich angesprochen fühlen. Und das funktioniert nur, wenn Arbeitgeber aufhören, über sich zu sprechen, und anfangen, ihre Zielgruppe wirklich zu verstehen. Die Agentur setzt dafür auf drei ineinandergreifende Bausteine.

Positionierung
Was macht ein Unternehmen für Bewerber*innen wirklich attraktiv? Und zwar jenseits von Obstkorb, Kicker und Teamfoto.

Kampagnenlogik
Wie wird aus einem zufälligen Scroll-Moment auf dem Handy ein Klick auf den Bewerben-Button?

Conversion-Funnel
Wie wird aus anfänglichem Interesse ein tatsächlicher Bewerbungseingang – möglichst einfach, barrierefrei und überzeugend? Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus psychologischem Know-how, technischem Setup und datenbasiertem Testing. Jedes Element einer Kampagne – vom Wording über die Plattformwahl bis hin zur Landing Page – wird laufend überprüft und optimiert. Ziel ist nicht maximale Reichweite, sondern maximale Relevanz. Oder wie es Isabell Pitsch ausdrückt: „Planbarkeit statt Hoffnung.“

Kein Agentur-Schnickschnack, sondern echte Ergebnisse

„Unsere Kunden kommen nicht wegen schöner Grafiken oder ausgefallener Slogans zu uns“, betont Pitsch. „Sie kommen, weil sie Stellen besetzen müssen – und es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen.“ Ob mittelständisches Industrieunternehmen aus Lohfelden, Bauunternehmen aus dem Allgäu oder regionaler Pflegedienstleister – sie alle vereint ein Wunsch: endlich wieder gefunden, verstanden und gewählt zu werden.

Genau das leisten die Recruiting-Kampagnen von twop: Sie geben Unternehmen ihre Stimme zurück. Eine Stimme, die nicht glattgebügelt klingt, sondern authentisch – und die vor allem: gehört wird.

Der Geist des Science Parks lebt weiter

Auch wenn der Science Park mittlerweile nicht mehr der operative Standort ist, bleibt er für die Gründerinnen mehr als ein Gründungsort. Er war Denkraum, Experimentierfeld, Werkstatt. Hier wurden erste Funnel-Konzepte entwickelt, hier wurde getestet, analysiert, überdacht – und nicht zuletzt: entschieden. „Die Mentalität von damals ist geblieben“, sagt Isabel Pérez. „Wir arbeiten heute mit größeren Budgets, mehr Tools und einem größeren Team – aber unsere Denkweise ist die gleiche geblieben: schnell testen, klar entscheiden, zuverlässig liefern.“ Recruiting 2025: Warum jetzt die Zeit für Veränderung ist Der Fachkräftemangel ist längst kein temporäres Problem mehr. Er ist strukturell, branchenübergreifend und wird uns noch lange begleiten. Doch anstatt weiter auf alte Muster zu setzen – in der Hoffnung, dass sich der Markt von allein erholt –, braucht es neue Wege. Unternehmen, die heute gewinnen, sind nicht zwangsläufig die größten, modernsten oder lautesten. Es sind jene, die nah an den Bedürfnissen ihrer Zielgruppen kommunizieren. Die verstehen, dass Recruiting kein HR-Prozess mehr ist, sondern Marketing, Kommunikation und Strategie zugleich.

Und genau hier setzt twop an. Mit einem Ansatz, der nicht teuer, aber durchdacht ist. Nicht laut, sondern klar. Und vor allem: wirksam.

wwwn.twop.de


Kurzzusammenfassung in einfacher Sprache

Der Artikel erklärt, warum viele Unternehmen heute keine passenden Bewerbungen bekommen. Das Problem ist oft nicht die fehlende Reichweite, sondern eine unklare Darstellung als Arbeitgeber. Die Recruiting-Agentur twop media GmbH zeigt, dass Werbung nur dann wirkt, wenn sie ehrlich ist und die richtigen Menschen anspricht. Statt Hochglanz-Videos setzt twop auf klare Botschaften, psychologisches Wissen und einfache Bewerbungswege. Die Agentur wurde von zwei Gründerinnen in Kassel aufgebaut und hat 2024 über 750 Stellen besetzt. Ihr Ziel ist es, aus Interesse echte Bewerbungen zu machen und Unternehmen dabei zu helfen, im Fachkräftemangel besser gefunden und gewählt zu werden.